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NEWS

Regionale Arbeitsgruppe für Schutzsuchende eingesetzt

Das Oberengadin bereitet sich auf die Ankunft von Schutzsuchenden aus dem Kriegsgebiet in der Ukraine vor. Für die Koordination haben die zwölf Gemeinden der Region Maloja eine regionale Arbeitsgruppe ins Leben gerufen.

Sowohl die Schweiz als auch der Kanton Graubünden sind bereits intensiv mit der Ankunft, Unterbringung und Betreuung vieler Schutzsuchender aus der Ukraine beschäftigt. Dabei sind Bund, Kanton und Gemeinden im Verbund gefordert. Um die damit verbundenen Aufgaben auch in der Region Maloja zu bewältigen, haben die zwölf Gemeinden der Region Maloja entschieden, eine regionale Arbeitsgruppe zur Koordination der Aufgaben und Herausforderungen zu gründen.

Aufgaben des Arbeitsgruppe
Die regionale Arbeitsgruppe übernimmt die Koordination sowohl zwischen den Gemeinden der Region Maloja als auch mit den kantonalen Amtsstellen und dem kantonalen Führungsstab. Die Unterbringung und Betreuung von Schutzsuchenden wird in Zusammenarbeit mit dem regionalen Sozialdienst Oberengadin/Bergell in Samedan abgestimmt. Der Schulbesuch von Kindern aus der Ukraine wird durch die kommunalen Schulleitungen koordiniert. Auch die Bereiche Arbeit und Erwerbstätigkeit sollen koordiniert und mit dem regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) in Samedan abgestimmt werden. Neben den zentralen Bereichen Wohnen, Schule und Arbeiten nimmt sich die Arbeitsgruppe auch Themen wie Kinderbetreuung, Erwachsenenbildung, Freizeitgestaltung sowie der sozialen Integration an. Die Angebote sollen mit bereits bestehenden Organisationen und Institutionen in der Region und auch mit der Unterstützung von Freiwilligen, Pensionierten, Vereinen etc. initiiert, geplant und umgesetzt werden.
Die regionale Arbeitsgruppe wird hauptsächlich zur Koordination und Abstimmung in der Region eingesetzt. Alle Entscheidungsbefugnisse liegen weiterhin bei Bund, Kanton und den Gemeinden. Die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe wird über den jeweiligen Arbeitgeber abgedeckt. Zusatzaufwände sollen mit entsprechender Antragstellung von den Regionsgemeinden gemäss regionalem Verteilschlüssel solidarisch getragen werden. In mehreren Bereichen stellen auch Bund und Kanton finanzielle Mittel zur Verfügung.

Bildung einer Kerngruppe
Für alle Bereiche werden in der Region Ansprechpersonen bestimmt. Die Führung der Arbeitsgruppe und somit die Gesamtkoordination innerhalb der Region wird durch einen Kerngruppe organisiert. Dieser besteht aktuell aus vier Personen: Andrea Gilli, Vorsitzender der Präsidentenkonferenz der Region Maloja; Michael Pfäffli, Gemeindevorstand St. Moritz; Ueli Rechsteiner, Gemeindeschreiber St. Moritz, der als Gruppenchef fungiert und Giulia Dietrich, Teamleiterin beim regionalen Sozialdienst Oberengadin/Bergell. Mit Giulia Dietrich nimmt die Amtsstelle des kantonalen Sozialamts in Samedan eine zentrale Funktion ein. Das Sozialamt ist mit den Prozessen der Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen bereits vertraut. Auf diese Weise kann die Zusammenarbeit zwischen den örtlichen kantonalen Amtsstellen und den Gemeinden effizient sowie mit wenig administrativen Aufwand organisiert werden.

Weitere Informationen werden auf der kantonalen Webseite www.gr.ch/ukraine veröffentlicht.