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Reithalle St. Moritz

Die Reithalle ist 1910 von Nicolaus Hartmann jun. für die Reitsektion des Rennvereins St. Moritz erstellt worden. Die Halle ist mit gebogenen, in Schichten verleimten Holzträgern im «System Hetzer» ausgeführt worden. Eine damals neuartige Konstruktion, die die grossen Spannweiten der stützenfreien Halle ermöglichte, die statischen Anforderungen längerfristig aber nicht erfüllen konnte. Eine zwischenzeitlich erhöhte Nachfrage nach Stallungen konnte nicht verhindern, dass die Reithalle ihre ursprüngliche Bedeutung verlor und 2013 der Reitbetrieb schliesslich eingestellt wurde.

Die Reithalle selbst verlor aber nicht an Attraktivität. Die Halle überzeugt mit ihrer räumlichen Einmaligkeit und einer ausserordentlich guten Akustik. Sie soll deshalb einer ganzjährigen Nutzung für öffentliche Zwecke und Veranstaltungen zugeführt werden. Nach erfolglosen Versuchen, die Reithalle mit privaten Investoren zu entwickeln, hat die Gemeinde über ein qualitatives Auswahlverfahren ein geeignetes Planungsteam gefunden und dieses beauftragt, attraktive bauliche und betriebliche Rahmenbedingungen zu entwickeln. Mit dem vorliegenden Projekt gelingt es, das heute kommunal schützenswerte Kulturobjekt zu einem ganzjährigen Treffpunkt für Jung und Alt, Einheimische und Gäste, Kulturinteressierte und Flaneure werden zu lassen. Es garantiert einen hochwertigen und vielfältigen Ganzjahresbetrieb mit einer zeitgemässen Infrastruktur. Zugänglich von St. Moritz Bad und Dorf, an bester Lage und in der Nahtstelle zum direkt angrenzenden See. Nutzung und Betrieb der neuen Reithalle stehen in einem hohen öffentlichen und touristischen Interesse.

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Chronologie

27. November 2022Urnenabstimmung zum Baukredit.
8. November 2022Mit einer Informationsveranstaltung wird dem Stimmvolk das Bauprojekt zur Sanierung der Reithalle St. Moritz mit neuem Annexbau im Schulhaus Grevas vorgestellt.
HeuteDie Reithalle kann nur temporär im Sommer und unter Auflagen genutzt werden. Die Holzträgerkonstruktion ist aus Sicherheitsgründen mit Baumstämmen provisorisch abgestützt. Der Zustand verschlechtert sich von Jahr zu Jahr. Es existieren keine gebrauchsfähigen Haustechnikanlagen und -anschlüsse. Die Annexbauten werden als Abstell- und Lagerflächen genutzt.
September 2022Der Gemeinderat überweist die Botschaft betreffend Kredit für die Sanierung der Reithalle mit neuem Annexbau über CHF 15'300'000.- (+/- 10%) zuhanden der Urnenabstimmung vom 27. November 2022. Im Kredit enthalten sind die zwischenzeitlich erfolgten Materialpreissteigerungen von rund 6.8% gegenüber dem Kostenstand Vorprojekt, welches auf April 2021 referenziert. Nicht enthalten sind die bereits mit der Projektierungsvorlage im September 2021 genehmigten Projektierungskosten des Vor- und Bauprojekts. Der Gemeinderat empfiehlt mit 7 Jastimmen und 8 Neinstimmen, den Kredit für die Sanierung der Reithalle abzulehnen.
August 2022Das Bauprojekt ist abgeschlossen. Eine umfangreiche Dokumentation bildet die Grundlage für die Botschaft an das Stimmvolk. Das Bauprojekt konkretisiert die Themen des Vorprojekts, präzisiert Betriebsabläufe und konstruktive Anforderungen und setzt diese baulich um. Fragenstellungen zu Bauphysik, Akustik, Energie, Brandschutz, Haustechnik, Beleuchtung, Bühnentechnik und Materialien werden vertieft behandelt und beantwortet.
Sommer 2022Das Vorprojekt wird zum Bauprojekt ausgearbeitet. Die Möglichkeiten des Gebäudes werden auf verschiedene Betriebsszenarien abgestimmt und umgekehrt. Es werden Überlegungen zum Betriebskonzept, den diversen Veranstaltungen in der Reithalle und dem neuen Annexbau (Werkraum) mit Bistro angestellt. Das Betriebskonzept wird mit Veranstaltern und Vereinen diskutiert und soll in den weiteren Projektierungs- und Ausschreibungsphasen mit potentiellen Betreibern präzisiert werden.
Februar 2022Das Vorprojekt Reithalle wird vom Gemeindevorstand genehmigt und zur Weiterbearbeitung zum Bauprojekt verabschiedet. Themen sind: Umgebungskonzept, Umbaukonzept Architektur, Tragwerk, Brandschutz, Haustechnik, Energie und Überlegungen zum künftigen Betrieb. Die Kosten werden auf CHF 15'700'000.- (+/- 15%) geschätzt.
September 2021Das Stimmvolk genehmigt den Projektierungskredit mit 717 Jastimmen zu 620 Neinstimmen. Damit kann die Machbarkeitsstudie zu einem Vorprojekt ausgearbeitet werden.
Juli 2021Der Gemeinderat beschliesst, den Kreditantrag über insgesamt CHF 1'500'000.- der Urnenabstimmung zu unterstellen und empfiehlt, dem Projektierungskredit zuzustimmen.
Juni 2021Die Machbarkeitsstudie Sanierung und Neunutzung Reithalle St. Moritz liegt vor. Sie bildet die Basis für die Ausarbeitung eines Vor- und Bauprojektes. Gleichzeitig ist sie die Grundlage für den Projektierungskredit, welcher dem Stimmvolk beantragt wird.
April 2021Die Bevölkerung wird mit Medienmitteilung über die Sanierungsplanung informiert.
Februar 2021Die Arbeitsgemeinschaft Horisberger Wagen Architekten GmbH, Stehrenberger Architektur GmbH und dsp Ingenieure + Planer AG erhält den Auftrag, ein konkretes Projekt auszuarbeiten. Zuerst soll das Nutzungskonzept definiert, dann das Projekt entwickelt werden. In einer ersten Phase wird mit Begleitung durch die nichtständige Bau- und Planungskommission Reithalle sowie externer Fachpersonen ein konsolidiertes Nutzungskonzept erarbeitet. Dieses wird anschliessend auf dessen technische und wirtschaftliche Machbarkeit überprüft.
Dezember 2020Die eingereichten Angebote werden von den Planungsteams vor dem Beurteilungsgremium präsentiert. Der Gemeindevorstand erteilt den Zuschlag zur Sanierung und Neunutzung der Reithalle an das Planungsteam ARGE Horisberger Wagen Architekten GmbH, Zürich und Stehrenberger Architektur GmbH, Zürich mit dsp Ingenieure + Planer AG, Uster. Das durchgeführte Planerwahlverfahren ist damit abgeschlossen.
September 2020Ausschreibung der Planerleistungen im selektiven Verfahren.
2016/2017Öffentliche Ausschreibung für die Übernahme der Reithalle durch private Investoren. Aus drei Bewerbungen wird ein Lösungsansatz weiterbearbeitet. Das Projekt kann nicht wie gewünscht umgesetzt werden.
Februar 2015Die Kommission beschreibt mögliche Zukunftsausrichtungen: Umnutzung zu einer Eventhalle, Ausschreibung der Reithalle mit offener Nutzung im öffentlichen Interesse, Sanierung mit neuem Erweiterungsbau oder gänzlicher Abbruch. Im Vordergrund stehen kulturelle Nutzung und der öffentliche Zugang.
2014Der Gemeinderat setzt eine nichtständige Bau- und Planungskommission Reithalle ein. Eine Projektstudie von Ruch Architekten zeigt mögliche Eingriffe in die Bausubstanz.
2013Stellungnahmen der Kantonalen Denkmalpflege und von Kunsthistoriker Leza Dosch beschreiben den Wert der schützenswerten hetzerschen Hallenkonstruktion. Gleichzeitig wird die Reithalle aus Haftungsgründen mit einem Nutzungsverbot belegt. 
2012Gutachten durch die Holzbauingenieure Paul Grunder und RSC Bau Consult beurteilen den holzbautechnischen Zustand des Dachtragwerks und mögliche Sanierungsmassnahmen. 
1990Die Gemeinde übernimmt der Reithalle vom St. Moritzer Kurverein.
1965Erweiterung der Reithalle mit einem südlichen Anbau mit Stallungen und Arbeiterunterkünften.
1910Reithalle wird von Nicolaus Hartmann jun. für die Reitsektion des Rennvereins St. Moritz erstellt. Die Halle wird mit gebogenen, in Schichten verleimten Holzträgern im «System Hetzer» ausgeführt.

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